TRANSFORMATION DER URBANEN MOBILITÄT

DIE MOBILITÄTSWENDE BEGINNT IN DER STADT

Dass Prof. Dr. Günther Schuh heuer zum IONICA 3rd Mobility Forum kommt und über die Mobilitätswende im urbanen Raum spricht, freut uns besonders. Als Gründer und Vorstandsvorsitzender der e.GO Mobile AG gibt es starke Beziehungen zu unserem Partner der ersten Stunde, der Senoplast Klepsch & Co. GmbH. 

Das Pinzgauer Unternehmen Senoplast liefert Kunststoffbauteile für das innovative Concept-E-Car e.GO Life. Dieser E-Kleinwagen will die E-Mobilität aufmischen und macht das mit geringem Gewicht, hoher Reichweite und einem niedrigen Preis. Die Karosserieteile des e.GO bestehen komplett aus Senosan-Kunststoffplatten, die mit dem tragenden Rahmen verklebt, verschraubt und per Clips befestigt werden. Diese Innovative Methode funktioniert, ohne die Crash- und Kratzfestigkeit zu beeinträchtigen und der Fußgängerschutz ist entsprechend hoch. „Im Schadensfall lassen sich die Kunststoffplatten einfach austauschen, so wurde mit dem e.GO ein Weg in Richtung leistbarer E-Mobilität realisiert.“ Und diese wird es für eine Mobilitätswende im urbanen Raum dringend brauchen.

Das Unternehmen e.GO Mobile AG entwickelt und produziert Elektrofahrzeuge am Standort Aachen. Zuvor war Prof. Dr. Schuh Mitbegründer der StreetScooter GmbH, die 2014 an die Deutsche Post verkauft wurde. Als Initiator und Geschäftsführer treibt er maßgeblich den Aufbau des RWTH Aachen Campus voran. Professor Schuh leitet parallel den Lehrstuhl für Produktionssystematik an der RWTH Aachen University. Er ist Mitglied des Direktoriums sowohl des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen als auch des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT in Aachen. Zudem ist er Direktor des FIR e. V. an der RWTH Aachen.

Aktuell ist Professor Schuh in mehreren Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräten tätig, sowie Mitglied der acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaft. Professor Schuh studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen, wo er auch promovierte. Anschließend habilitierte er an der Universität St. Gallen und baute das Institut für Technologiemanagement auf.

Für eine Mobilitätswende müssen wir das Potenzial der Digitalisierung nutzen, um bessere, intelligentere und effizientere Mobilitätsangebote zu schaffen – aber nicht mehr Verkehr. Dazu benötigen wir neben neuen Antriebsformen, innovative Fahrzeugkonzepte, angepasste Nahverkehrsangebote durch On-Demand-Services, effiziente Übergängen an Knotenpunkten und eine intelligente Verkehrskoordination!“