Der Skiklub Zell am See hat die härtesten Muskeln

Im Rahmen der IONICA wurde auch ein Weltmeistertitel vergeben. Nämlich der Titel bei den Elctric Muscles. „Wir wollten bei der IONICA die verschiedensten Facetten bei der Elektromobilität zeigen und der Muscles Bewerb war ein Showact, aber hat gleichzeitig gezeigt, welch Höchstleistungen mit Muskelkraft erbracht werden können. Und dass der Titel nach Salzburg bzw. Zell am See gegangen ist, ist natürlich das I-Tüpferl“, so Sebastian Vitzthum vom IONICA-Organisationsteam. Ziel war es im Team durch reine Muskelkraft Strom zu erzeugen und mit dieser Energie ein Elektro-Cart (sogenannte Razor) zu betreiben.  Dann ging es im Renntempo um einen Rundkurs, das Team mit den meisten Runden (= längste Strecke) innerhalb einer bestimmten Zeit, hat sich den Titel gesichert. „Ein Actionprogramm mit einem hohen Sport- und Spaßfaktor und zahlreiche Fans haben die Teams am Kongressplatz angefeuert.“

 

Insgesamt waren 7 Teams am Start. In der Vorrunde ließ das Team vom EK Zell am See die Muskeln spielen und erzielte mit Abstand die meisten Runden. Im Finale, das taktisch sehr geprägt war, konnten die Eishockey-Cracks aber nicht mehr an ihre Leistungen anknüpfen und die Teams von der HTL St. Pölten und dem Skiklub Zell am See stiegen ins Finale auf. Das Finale wurde dann zu einem regelrechten Herzschlagfinale. Zunächst gab es mit 23 Runden einen Gleichstand und ein Stechen (5 Minuten Radeln, den Akku aufladen und dann mit dem Go-Kart Runden absolvieren) musste entscheiden. Die HTL St. Pölten schaffte 9 Runden und der Skiklub konnte noch eine Runde mehr erreichen und holte sich somit erstmals den Weltmeistertitel.