Tegett-Hoff räumt beim Akkuboatrace ab

Es war eine gelungene Weltpremiere, die im Rahmen der IONICA am Zeller See stattfand. Das Akkuboatrace powered by Conrad. Insgesamt acht Teams aus ganz Österreich stellten sich der Herausforderung das Maximum aus einem, extrem starken, aber handelsüblichen Akkuschrauber und den Eigenbaubooten herauszuholen. Schüler, Studenten, Techniker und Bastler haben mehrere Monate an unterschiedlichen Konzepten gearbeitet.  Die Voraussetzungen für die Teams waren alle gleich:

Der Rumpf des Bootes musste aus schwimmfähigen Materialien bestehen und das Boot musste vom Team von einem Steg ins Wasser gelassen und wieder aus dem Wasser gehoben werden können. Die Bootslänge durfte   maximal 6 Meter betragen. Als maximale Bauhöhe über Wasserlinie war 1 Meter erlaubt. Das Boot musste von mindestens einer Person aus dem Team gesteuert werden. Zu befahren war eine 100 m Speed-Strecke mit einer Wendemarke. Der Maximal Speed wurde  mit GPS-Trackern gemessen und die Jury bewertete Originalität, Eigenbauleistung, Ästhetik,  und Ingenieurskunst.

Und für alle Boote gleich war auch der Antrieb. Alleiniger Vortrieb musste durch den von der Firma Conrad gestellte Akkuschrauber erzeugt werden. Segel bzw. segelähnliche Konstruktionen waren nicht erlaubt.

Das Akkuboatrace war dann ganz in Wiener Hand. Das Team der HTL-Rennweg mit ihrem Boot Tegett-Hoff räumte bei der Weltpremiere regelrecht ab. Nicht nur der Sieg ging an die Wiener Schule, sondern sie sicherten sich auch den Jury-Preis und auch den Preis für das schnellste Boot. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 16,85 km/h. Auf Platz 2 landeten die Acquabloc Racers aus Schwertberg. Platz 3 ging mit OSYC wieder an ein Wiener Team.