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Die Speaker 2018

zum Thema Elektromobilität

Der Klimaschutz wird auch den Verkehrssektor grundlegend verändern. Die essentielle Basis dafür wird die Versorgung mit regenerativen Energieträgern und Recyclingrohstoffen sein.

Mobilität ist jedoch mehr als Verkehr. Die Mobilität der Zukunft erfordert neue Angebote für die Vernetzung von Wohnen und Arbeiten, in urbanen wie in ländlichen Räumen. Mit innovativen Technologien und Infrastrukturen sowie zeitgemäßen Dienstleistungen und Lebensstilen können wir die Transformation von der fossilen zur nachhaltigen Industriegesellschaft Wirklichkeit werden lassen.

Prof. Dr. Martin FaulstichINZIN Institut, Düsseldorf

Für den ÖAMTC steht außer Frage, dass der Verkehrssektor seinen Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten hat. Ziel muss die Entwicklung eines nachhaltigen Energie- und Mobilitätssystems sein – mittelfristig führt kein Weg an einem Umstieg auf saubere Antriebstechnologien vorbei. Allerdings ist das Rennen um die Antriebsart der Zukunft ist noch nicht geschlagen. Welche Technologie gewinnen wird, ob es mehrere Sieger geben wird oder es überhaupt einen ‚Sieger‘ braucht, ist heute noch völlig offen.

DI Oliver SchmeroldÖAMTC, Wien

Wir sind überzeugt, dass der elektrische Antrieb bei Pkw eine maßgebliche Rolle einnehmen wird und auch bei Nutzfahrzeugen im Zuge der fortschreitenden Batterietechnik praxistauglich wird. Entsprechend haben wir unser Produktportfolio ausgerichtet: Bis 2022 bringen wir, neben einer Vielzahl von Plug-in Hybrid Fahrzeugen, mehr als zehn batterieelektrische Fahrzeuge vom smart bis zum großen SUV in Serie. Parallel arbeiten wir daran ein komplettes Ökosystem für die Mobilität der Zukunft zu etablieren.

Dr. Eberhard ZeebDaimler, Stuttgart

Der Ausbau der Elektromobilität in Städten betrifft viele Aspekte jenseits der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum oder der Architektur von ‚mobility points‘, was jedoch kaum reflektiert und diskutiert wird. Kurzsichtigkeiten und mangelndes Systemdenken wird aber zu Kurzschlüssen führen.

Prof. Dr. Jens S. DangschatTU Wien, Wien

Die Digitalisierung ist dabei die Mobilität zu revolutionieren. Offen ist, welche strukturellen Folgen für Nutzer, die Gesellschaft, Städte und Regionen die neue Mobilität ermöglichen könnte. In einem Weißbuch (2015) und einem noch laufenden Projekt („AVENUE21“; 2016-18) , gefördert von der Daimler und Benz-Stiftung, wird diesen Fragestellungen nachgegangen. Der Vortrag skizziert die bisherigen Erkenntnisse zu den in den Projekten bearbeiteten räumlichen Aspekte.

Foto: Jessen Oestergaard

Prof. Dr. Eckard MinxDaimler Benz Stiftung, Ladenburg

Aktuell stehen wir ganz am Beginn des Zeitalters der Elektrifizierung der Welt, die in den Grundausprägungen vergleichbar ist mit dem Vorabend des Internetbooms vor rund 20 Jahren. Kreisel ist bekannt für die Entwicklung hocheffizienter Akku-Packs, welche im Bereich E-Mobility als auch stationäre Speichersysteme Verwendung finden. Als Solution-Provider bietet Kreisel umfassende Systemlösungen für die bevorstehende Elektrifizierung an.

Markus KreiselKreisel Electric, Rainbach

Der Straßengüterverkehr wird elektrisch: Mit dem eHighway System vereint Siemens die Effizienz elektrifizierter Bahnstrecken mit der Flexibilität von Lkws zzu einer innovativen Güterverkehrslösung: effizient, ökonomisch und umweltschonend. Die innovative Lösung von Siemens versorgt Lkw mit Energie aus Oberleitungen und ist zweimal so effizient wie konventionelle Verbrennungsmotoren. Dadurch ermöglicht der eHighway eine reduzierte Nutzung von fossilen Brennstoffen und eine Senkung der Betriebskosten bei gleichzeitigem Verhindern von lokalen Emissionen wie CO2 oder Stickoxiden. Das eHighway System hat eine Vielzahl von Anwendungsbereichen und wird in Schweden und den USA, bald auch in Deutschland, bereits im öffentlichen Raum angewendet.

Benjamin WickertSiemens, München

Für die Markeinführung von Elektrofahrzeugen ist der Aufbau einer initialen Lade- und H2-Betankungsinfrastruktur essentiell. Elektrofahrzeuge mit Batterie verfügen über den Vorteil, dass sie zur Not an jeder verfügbaren Haushaltssteckdose langsam nachladen können. Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellen sind hingegen auf ein H2-Tankstellennetz in allen Lebenslagen angewiesen. Dem Aufbau einer vorläufig unterausgelasteten H2-Tankinfrastruktur ist daher unerlässlich und muss Kundenbedürfnisse an Ihren Heimatstandorten und auf der Langstrecke erfüllen.

Johannes PallaschNOW, Berlin

Für die deutsche Wirtschaft hat die Automobilindustrie eine herausragende Bedeutung. „Made in Germany“ genießt einen weltweiten Ruf für seine Automobilprodukte. Dabei gerät aus Sicht der Metall- Recyclingbranche, häufig in Vergessenheit, wie viele Rohstoffe in einem Automobil verbaut sind und wie diese wieder als Recyclingrohstoff nachhaltig in den Kreislauf zurück geführt werden können. Es werden neben der Hauptfraktion FE Metallen eine Vielzahl weitere NE Metalle eingesetzt, zudem Textilien, Glas und ein Bündel an unterschiedlichen Kunststoffen. So komplex ein heutiges Automobil in den Markt kommt – verschweißt, verklebt, gepresst, gehärtet, smart, digital etc. so aufwendig ist die ordnungsgemäße Verwertung aller einzelnen Materialien. Voraussetzung an den großen Schredder Anlagen der Recycler ist die ordnungsgemäße Schadstoffentfrachtung an den rund 1.300 zertifizierten Demontagebetrieben in Deutschland. Was dort nicht an Betriebs Flüssigkeiten oder gefährlichen Stoffen (z.B. Gastanks) ausgebaut wurde, kann nur noch schwer getrennt werden. Eine Schredder Anlage frisst bis zu 120 to Material pro Stunde. Wenn ein Altauto mit nicht ordnungsgemäß entleertem Gastank in diese Recyclingmaschine gerät kommt es zur Explosion. Diese ist für die Menschen, die Umwelt und die Maschinen gefährlich. In einer modernen Industriegesellschaft mit hohem Rohstoffverbrauch sind wir zukünftig immer stärker von der Rückgewinnung der Recyclingrohstoffe abhängig, damit der endliche Einsatz von Primärrohstoffen vermieden werden kann und die Umwelt geschont wird.

Olaf PuschTSR Group, Düsseldorf

Der Ist-Zustand, der bei dem Einsatz von Abfallsammelfahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien zu verzeichnen ist und die Herausforderungen, die zu bewältigen sind, bilden den Einstieg in die Thematik. Die Funktionsweise von batteriegetriebener Elektromobilität in Verbindung mit Brennstoffzellen als „Onboard“ Energielieferant werden erläutert. Weiterführend wird erläutert, wie die modernen Antriebstechnologien u. a. mit Batterie und Brennstoffzelle im Verhältnis zum Diesel auszulegen sind, um Reichweiten sowie die geforderten Einsatzprofile abzudecken.  Abschließend werden anhand von realen Ausführungsbeispielen konkrete Lösungen aus dem Bereich der elektrisch angetriebenen Abfallsammelfahrzeuge mit ihren Vorteilen gegenüber konventionell dieselgetriebenen Fahrzeugen präsentiert.

Dr. Johannes KirchhoffGF der Gesellschafter der KIRCHHOFF Gruppe, Iserlohn

Wir diskutieren seit Jahren über Antriebskonzepte und im besten Fall über eine Mobilität, die regenerative Energien nutzt. Dabei wird die Diskussion zumeist technisch geführt, wobei sie oft an den eigentlichen Aufgaben vorbeigeht. Wenn wir die Aufgaben ernst nehmen müssen wir die Brücke zwischen einer nachhaltigen Mobilität und gesellschaftlichem Fortschritt schlagen.

Christian KlaiberInitiative Zukunftsmobilität, Trossingen

Salzburg als Weltmarktführer.

Mag. Roland HaslauerGFG & Partner, Zell am See

Mit unserem All Inclusive Paket wird den langfristigen Trends „Mieten statt Besitzen“, „Erbringung von Dienstleistungen“ und „Nachhaltigkeit“ Rechnung getragen, die von immer mehr Menschen eingefordert werden.

Mag. Philipp HallaINSTADRIVE, Wien

Ostseestaal GmbH & Co.KG (Ampership GmbH) beschäftigt sich unter anderem mit der Entwicklung und dem Bau von Elektro-Solar-Schiffen und Fähren für die Berufsschifffahrt. Im Vortrag wird der Stand der Entwicklung, die Perspektiven und die Vorteile /Nachteile zur konventionellen Schifffahrt aufgezeigt. In diesem Zusammenhang wird auf tatsächlich realisierte Projekt eingegangen. So wurden vier bei Ostseestaal entwickelte und gebaute Elektro-Solar-Fähren in das Netz der Berliner Verkehrsbetriebe eingebunden, zwischen Oberbillig (Deutschland) und Wasserbillig (Luxemburg) die weltweit erste vollelektrische Autofähre in Dienst gestellt und in Berlin das erste vollelektrische Seminarschiff für 200 Personen für den Schiffsverkehr übergeben.

Ingo SchillingerOstseetaal, Stralsund

SAY hat Performance und Leichtbau tief in seiner DNA verankert, genau die richtige Voraussetzung für ein derartig engagiertes und innovatives Projekt. Je geringer die Masse, die beschleunigt werden muss, desto besser lässt sich die in den Batterien gespeicherte Energie in Fahrspass umsetzen. Dabei kommt auch die Reichweite nicht zu kurz, bis zu einer Geschwindigkeit von 40km/h liegt sie immer über 50km. Sie SAY 29 E Runabout CARBON beweist eindrücklich, dass sich Performance, Dynamik und Vergnügen hervorragend mit Nachhaltigkeit und Design verbinden lassen.

Karl WagnerSAY Carbon Yachts, Wangen

e-Mobility wird nicht nur erst durch technische Neuerungen ermöglicht, sondern es bedarf auch speziell darauf ausgebildetes Entwicklungs- und Forschungspersonal, welches sich den vielfälligen Herausforderungen in dieser zukunftsweisenden Branche stellt.

Dr. Holger FriehmeltFH Joanneum GesmbH – University of Applied Sciences, Graz

Hybride Antriebssysteme sind der Schlüssel für den zukünftigen Einsatz von Transportdrohnen für mittlere und große Reichweiten.

Prof. Dr. Wolf BurgerDHBW, Stuttgart

Seitens der deutschen Bundesregierung wurde die Elektromobilität zunächst in ausgewählten Schwerpunktregionen, mittlerweile nun aber flächendeckend gefördert. Vorgestellt werden Entwicklungspfade und ausgewählte Leuchtturmprojekte in den Regionen.

Dr. Juliane BielinskiInnovationszentrum Niedersachsen, Niedersachsen

Dieser Beitrag bietet eine vergleichende Analyse der Makro-Umwelt-Faktoren und Anreize für E-mobilität in Frankreich, ihr Nachbarland Deutschland und den Best-in-Class Norwegen. Die identifizierten Zusammenhänge erlauben eine Best-Practice-Identifikation aus sozio-kultureller, technologischer, ökonomischer, politischer und ökologischer Perspektive.

Eglantine KunleTU Clausthal, Clausthal

In China werden große Anstrengungen unternommen, um die Umweltbelastungen im Mobilitätsbereich in den Großstädten in den Griff zu bekommen. Hier spielt die Elektromobilität eine zentrale Rolle und China strebt hier durch konsequente Industriepolitik die globale Technologieführerschaft an.

Prof. Dr. Michael NellesUni Rostock, Gastprofessor an mehreren chin. Universitäten

Elektromobilität ist eine Chance für Energieversorger.

Frank KindervatterNEW, Mönchengladbach

China ist hellwach, während die deutsche Autoindustrie, vereint mit der deutschen Politik, ein Verzögerungsprogramm fährt!

Kurt SiglBundesverband Elektromobilität

Die Elektromobilität hat mehr Chancen als Risiken für die Entsorgungswirtschaft.

Michael SteinerTU Clausthal

Die Kombination zwischen Erneuerbaren Energien und Elektromobilität treibt Gründer von Emodz BV aus Holland, Henk Meiborg an. Es gibt in den Niederlanden bereits interessante Konzepte, die in der Praxis umgesetzt werden. Um diese technischen Lösungen weiter zu entwickeln und die Business Modelle noch interessanter zu gestalten, ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit nötig. Deshalb engagiert Henk Meiborg sich seit 2015 in Zusammenarbeit mit das Wirtschaftsministerium als Federführer von zwei Partner International Business Programme und kümmert sich um die Interessen der niederländischen Mitgliedsunternehmen und Instituten.

Henk MeiborgEmodz, Vertretung der Botschaft des Königreichs des Niederlande, Wien