Die Technik im Einsatz

Welche Mobilitätsaufgabe übernimmt die Technologie?

Mit dem Slogan „Faszination E-Mobilität“ ist die IONICA 2018 zum ersten Mal angetreten. Bei der EXPO zu Land, zu Wasser und zu Luft war der technologische Fortschritt und die technische Faszination ein großer, wichtiger Bereich. Oft machen wir heute den Fehler, technologische Weiterentwicklung 1 zu 1 mit dem notwendigen Veränderungen gleichzusetzen, dabei kann die Technik nicht alles zum Besseren verändern, sie kann uns lediglich dabei helfen, vieles effizienter und strategischer in Angriff zu nehmen.

Was die Technik alles kann

Es ist faszinierend, wohin die Reise im Bereich technologischer Entwicklungen geht. Vor allem im Bereich der Mobilität und der Digitalisierung werden wir in zwanzig Jahren vieles sehen, das wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können. Die IONICA hilft uns dabei, unser Auge zu schulen und unseren Blick auf künftige Entwicklungen zu richten, die in nicht allzu weiter Ferne unseren Alltag bestimmen werden. Die Rede ist von autonom fahrenden Autos, Smart Homes und personentragenden Drohnen, die bereits jetzt an vielen Locations zu bestaunen sind. So auch bei der IONICA – das österreichische Luftfahrtunternehmen FACC war 2019 bei der IONICA vor Ort und hat neben einem interessanten Vortrag, vor allem den EHang 216, eine personentragende Drohne, ausgestellt. 

Problemlöserin oder -verursacherin?

Technologische Entwicklung wird von vielen als eine Entwickung betrachtet, die zwar Neues hervorbringt, allerdings nicht unsere Probleme oder Herausforderungen löst. In vielen Bereichen mag das stimmen, denn dem Stau ist es egal, ob wir in einem Auto mit Verbrennungsmotor oder E-Motor sitzen und ob unser KFZ autonom unterwegs ist, wird im Stau stehend auch keinen Unterschied machen. Allerdings tragen diverse technologische Entwicklungen auch dazu bei, unser Leben einfacher, sicherer und auch nachhaltiger zu gestalten. DAS versucht die IONICA mit regelmäßigen Versuchen und Experimenten herauszufinden und zu untermauern. Wir haben bereits erfolgreich eine Hüttenbelieferung per Schwerlastdrohne durchgeführt. Ebenso haben wir bewiesen, dass man eine im Eis eingebrochene Person mittels Drohne bergen kann UND wir haben sogar 200 Stück Baumsetzlingen per Drohne in unwegsames Gelände geflogen, wo sie im Anschluss von den Österreichischen Bundesforsten aufgeforstet worden sind.

Die Zukunft der Technik liegt in der Luft

Herr Dr. Holger Friehmelt, Leiter des Institutes für Luftfahrt an der FH Joanneum in Graz ist ein Experte was technologischen Fortschritt betrifft. Er kennt sich aus und ist sich sicher, dass künftig große Teile der Mobilität in der Luft stattfinden werden. Besonders betont wird hierbei, dass dies auf effiziente Art und Weise nur AUTONOM stattfinden wird können. Gründe dafür sind im Gewicht und in der damit einhergehende Effizienz zu suchen. Welch große Überzeugungsarbeit die Technik hierbei noch leisten muss, wird einem klar, wenn man die teils hitzigen Debatten über autonomes Fahren beobachtet. „Wenn autonom bereits am Boden derart viele Kontroversen hervorruft, wie verhält sich das erst in der Luft. Die Technik wird noch viel zu tun haben, uns restlos davon zu überzeugen, dass künftig alles besser, effizienter und sicherer wird, die IONICA versucht ihren Teil zu dieser Bewusstseinsbildung beizutragen.

Dr. Holger Friehmelt

Leiter des Instituts Aviation FH Joanneum Graz

„Nageln Sie mich nicht auf den Zeitraum 10 Jahre fest aber ja, ich denke, dass die Luftfahrt basierend auf elektrischen, autonomen Luftfahrzeugen eine Zukunft der Mobilität darstellen wird. Abgesehen von autonomen, manntragenden Drohnen, die vermutlich nicht von heute auf morgen durch unseren Luftraum fliegen werden, gibt es bereits jetzt sensationelle, technologische Konzepte elektrischer Antriebe in der Luftfahrt. Hierzu werden wir noch vieles zu sehen bekommen!“

Deshalb, ab zur IONICA 2020

IONICA in Zahlen

25000

Total visitors

754

Forumsteilnehmer

157

Aussteller

77

Speaker

IONICA in Bildern

IONICA Stories