Die Planung von Raum und Zeit

Wie gelingt Mobilität in den Lebensräumen der Zukunft?

Zeit und Raum sind zwei maßgebliche Dimensionen der Gestaltung zukünftiger Mobilität. Bei der Gestaltung unserer Verkehrsräume – ob Stadt oder ländlicher Raum – haben „Zeit und Raum“ immer im Hintergrund mitgewirkt. Im historischen Ablauf wurden unsere Kulturräume durch die Verkehrstechnologie geprägt: Pferde-Fuhrwerke und -Kutschen, Eisen- und Pferdebahnen, die erste „Elektrische“ und schließlich das Auto. Heute haben wir E-Scooter, Lieferboxen für Pizza, Drohnen und Paketboxen, wie prägen diese die Mobilität im Lebensraum von morgen?

Mein Auto und ich

Lange nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir die Städte und Regionen „autogerecht“ um- und ausgebaut, ohne Auto wäre die Suburbanisierung undenkbar. Aktuell wird diese planerische Vorstellung kritisiert: Aktuelle Planungsziele sind „Stadt der kurzen Wege“, „kompakte Stadt“, „aktive Mobilität“ und verbesserte Aufenthaltsqualität – das steht im Gegensatz zu den am Straßenrand abgestellten und die Einfallstraßen verstopfenden Fahrzeuge. Trotzdem wohnt dem Auto ein immer noch sehr hoher Status inne. Müssen wir von unserem liebsten Spielzeug Abschied nehmen, um künftig noch lebenswerte Lebensräume vorzufinden?

Porsche Mission E Cross Turismo

Bitte wenden

Aktuell sprechen viele ExpertInnen von einer notwendigen Verkehrs- und Mobilitätswende. Allein aus ökologischen Gründen können wir uns ein „Weiter so“ nicht leisten – doch der Verkehrssektor ist der Bereich, der – trotz allen technologischen Fortschritts – am weitesten hinter den Zielen der Pariser Beschlüsse hinterherhinkt. Viele Industrieländer setzen auf  einen forcierten technologischen Fortschritt neuer Antriebsformen, neuer synthetischer Kraftstoffe, neuer Materialien, neuer Sensorsysteme. Künstliche Intelligenz und leistungsfähige Vernetzung sollen die Unfallzahlen senken, den Verkehr staufrei abwickeln, die Infrastrukturen besser auslasten, Emissionen senken, Zeit sparen und den Fahrkomfort erheblich steigern. Doch wieweit ist die Technologie imstande, die Herausforderungen der Mobilität von morgen zu meistern?

Wie geht es weiter?

Wollen wir also künftig (wieder) unsere Siedlungsräume und unseren Alltag den Bedingungen eines zunehmend automatisierten Verkehrs anpassen oder sollen nur diese Technologien eingeführt werden, die dazu beitragen, bestehende Mobilitätsprobleme zu lösen? Politik und planende Verwaltung sind gefordert und sie müssen jetzt handeln, weil der technische Fortschritt nicht wartet. Wir wissen nicht, wie die Mobilität im Lebensraum von morgen perfekt gelingen kann, allerdings gibt es eine Menge Experten, die sich darüber die Köpfe zerbrechen. Sie beantworten Ihre Fragen beim 3rd World Mobility Forum in Zell am See-Kaprun.

 

 

 

Dr. Martin Faulstich

Wissenschaftlicher Beirat IONICA

„Die Stadt der Zukunft war bereits Thema beim 2nd World Mobility Forum im Juni 2019. Im kommenden Jahr werden wir einen noch viel detaillierteren Blick auf die Dimensionen Raum und Zeit und wie diese unsere Mobilität in den Lebensräumen der Zukunft prägen und beeinflussen werden!“

Deshalb, ab zur IONICA 2020

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